Startseite
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt

Webnews



http://myblog.de/jlt.morizuka

Gratis bloggen bei
myblog.de





 

Nur kurz, denn: ich sitze in Santa Maria vor Sis Computer (Si ist nicht Rê, sondern einer ihrer Freundinnen, Verwandten whatever und studiert hier und wohnt hier. UND siel liest Kerouac!) und weiss nicht wie lange ich noch hier bleibe und es ist schon spät.

Wir haben die Stadt gestern abend erreicht, mit Lichtern und Palmen in der Mitte und so, aber nach den hier weniger verpflichteten Verwandtenbesuchen bei Sis Familie gesessen (neulich waren sie erst bei uns in Santiago. Und ihr Vater ist der really crazy uncle. Einer von den beiden mit dem tiger. Als er sich von mir verabschiedet hat, hat er laut "back to the horrrse" gerufen, anstatt "house", wie in Rês Mutter aus der Küche verbessert hat. Wohinauchimmer er zurückgegangen ist, wir sind jetzt da.). Erst heute morgen die Stadt geentert und das Phänomen der süd- bzw. überhaupt der amerikanischen Städte aufzudecken: die fehlende Altstadt. Naheliegend, logisch, aber verblüffend. Und Santa Maria ist mindestens so hügelig wie San Francisco, wenn nicht Ippesheim. Ohne es zu wissen, scheine ich wieder Leute so zu beeinflussen, dass sie sich verfahren. Dabei wollte ich in die Bar, wirklich.

Und die Palmen in den Strassen. Hier gefällt es mir, in ihrem Haus, denn sie wohnen in einer Art Vorort (nicht zu vergleichen mit Bromley oder ähnlichen Orten, an denen man nachts verloren und orientierungslos ist; das hier ist gar nicht so verschieden von einem Dorf, mit Nachbarschaft, Hunden, Katzen, Kopfsteine und Bäumen). Nachts ist es leise bis auf Hunde und Frösche. Und man kann draussen sitzen, obwohl sie mir versichert hat, es wäre immer sehr kalt. Heute in Santa Maria Temperaturen wie in Rom - wir sind an einem Schild vorbeigekommen, das 39° angezeigt hat - und ja, Celsius, und nicht Fahrenheit. Ausserdem bei ihrem geliebten Mac, wo ich zum ersten Mal Maracuja-Saft gekriegt habe. Bei Mcd.

Lisa: was für ein Geschwafel? Leider kann ich nur lesen, was man offenbar nicht lesen können soll, auch ohne irgendwas freizuschalten. Vielleicht finde ich's ja noch irgendwo. Aber heute habe ich auf der Strasse eine Capoeira-Gruppe gesehen. Mit Musik und Akrobatik. Sieht mehr wie Tanz aus, aber Si hat mir versichert, die könnten sich auch verteidigen ... ich habe ein paar Bilder gemacht. Countdown also: noch 3 - nein, 2 Tage bis zum letzten Schulanfang unseres Lebens - und ich bin nicht da. Wie die Barbara das vor etwa einem Jahr ausgedrückt hat. "Oh Gott, morgen - k12". Tja, das ist Vergangenheit. Wo kommen wir hin? Und vor allem - was machen wir dann da? Neuseeland scheint ein beliebtes Ziel junger Leute zu sein. Aber das hier ist so verdammt gross - in der Zeit, in der wir bis nach Solingen gefahren sind, also das ganze Land durchquert haben, fahren wir hier gerade bis in die Hauptstadt des Bundeslandes. Dimensionen. ohne.

Irgendwann mehr von Chimarrão, Churrasco, Maracujas, Mangas und Corraçãos (nicht zu fassen: die essen hier chicken hearts - aber die sind mir mit zu viel Fett; ausserdem habe ich die ganze Zeit das Rehherz vor Augen). Bis dahin

9.9.07 01:27
 


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung